Non­nen­horner Seglerverein e.V.

Von Nep­tun, Kän­guru und Grill­fleisch

Boot­staufe, Regatta und Som­mer­fest des NhSV

Über die Top­pen beflaggt haben die Segel­boote im Non­nen­horner Hafen die diesjährige Boot­staufe gefeiert. Zuvor hat­ten sich bei strahlen­dem Son­nen­schein und 23 Wind­stärken 22 Segel­boote die erste NhSV-Vereinsregatta des Jahres, „Non­nen­stein I“, geliefert. Auch ein „Opti“-Jugendboot war dabei.

Ges­tartet wurde im soge­nan­nten Kän­gu­ru­ver­fahren – das bedeutet nicht, dass die Boote über die Star­tlinie hüpfen müssen, vielmehr starten sie zeit­ver­setzt so, dass sie annäh­ernd gle­ichzeitig im Ziel sein soll­ten. Soll­ten. Denn bei den Vere­in­sre­gat­ten zählt Dabei­sein und Spaßhaben ebenso wie der Segel­sport. Deshalb schob sich das schnell­ste Boot nach 1 Stunde und 46 Minuten über die Ziellinie vor dem Hafen, das let­zte nach 3 Stun­den.

Der Regat­takurs zwis­chen der Kress­bron­ner Bucht und dem Non­nen­horner Seep­ump­w­erk war so gewählt, dass die Boote mit ihren far­ben­fro­hen Spin­nakersegeln gut vom Seeufer und dem Schiff­san­leger aus beobachtet wer­den kon­nten.

Die Boot­staufe anschließend fand coro­n­agerecht mit viel Abstand statt. Nep­tun samt Dreizack und Seegras-Gewand und seine bei­den Meer­jungfrauen mit blauem Haar wün­schten der J80 „Marina“, die mit­ten im Hafen­becken vertäut war, allzeit eine Hand­breit Wasser unter dem Kiel. Eben­falls gefeiert wurde 50 Jahre 4,5m-R-Yacht „Klun­the“. Damit Nep­tuns Worte von allen Vere­ins­mit­gliedern und Zuschauern auf ihren Booten und auf der Hafen­mole ver­nom­men wer­den kon­nten, griff der Gott des Meeres erst­mals auf Mikro und Laut­sprecher zurück.

Ausklin­gen ließen knapp 100 Vere­ins­mit­glieder samt Fam­i­lien den Segeltag beim tra­di­tionellen Som­mer­fest. Im ver­gan­genen Jahr hatte es wegen Corona aus­fallen müssen, dies­mal fand es in der Abend­sonne an der Win­ter­lager­halle des NhSV statt. Alle mussten nach­weis­lich geimpft, gene­sen oder neg­a­tiv getestet sein. Etwa 30 Kilo­gramm Gegrilltes wur­den beim Fach­sim­peln und Plaud­ern genüsslich ver­tilgt, die Regatta-Ergebnisse kom­men­tiert und beklatscht. Ein nächtliches Gewit­ter schlug nicht alle in die Flucht, die let­zten saßen noch lange zusam­men.


Karin Wehrheim (Text und Fotos) / Alfred Man­thei (Fotos)
Non­nen­horner Seglerverein e.V.

 

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